Norddeutschland Tour 2011 – Tag 7 – Hamburg

Heute war unser letzter Tag in Hamburg. Wir sind heute sehr viel spatzieren gewesen. Am Vormittag waren wir im Bezirk Altona. Der Bezirk Altona ist der westlichste Bezirk der Freien und Hansestadt Hamburg. Er hatte im Jahr 2009 251.172 Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von 78,3 km². Am 1. April 1938 wurde die bis dahin selbständige und bis April 1937 holsteinische Großstadt mit dem Groß-Hamburg-Gesetz eingemeindet. Von Bahnhof Altona sind wir über den Altonaer Balkon und dem Fischmarkt zur St. Michaelis Kirche, dem Michel gelaufen. Danach sind wir noch von der St. Nikolai Kirche überdie alte Deichstraße entlang zum Hauptbahnhof gelaufen. In der Deichstraße stehen Häuser, die vor der Zerstörung des „alten Hamburg“ im Großen Brand, dem Zweiten Weltkrieg und durch Abrissmaßnahmen 1950 bis 1980 weite Teile der Hamburger Innenstadt prägten, die sogenannten althamburgischen Bürgerhäuser. Diese vereinten Wohnen, Arbeiten und auch Speicher unter einem Dach. Nach dem Großen Brand 1842 – der in der Deichstraße begann – wandelte sich zunehmend das städtebauliche Bild Hamburgs, da verstärkt Wohnen und Arbeiten getrennt wurden: die Kaufleute, die die Bürgerhäuser wie die in der Deichstraße bewohnten, zogen in die Vororte außerhalb der Innenstadt und kamen zum Arbeiten in die Stadt, vornehmlich in sogenannte Kontorhäuser, die als neuer Haustypus bald die Hamburger Innenstadt prägen sollten.


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