Niederlande – Tag 1 (Amsterdam)

Heute war unser erster Urlaubstag in Holland. Da das Wetter nicht so stabil aussah, sind wir mit dem Auto von Utrecht nach Amsterdam gefahren. Da man mit dem Auto nicht unbedingt nach Amsterdam hineinfahren sollte, haben wir uns für das Park & Ride Angebot entschieden. Wir sind an den P+R Parkplatz der Amsterdam Arena gefahren. Das Parken an den P+R Parkplätzen kostet 8€/24h und es sind bis zu 5 Tickets für Hin- und Rückfahrt in die Stadt mit dem öffentlichen Nahverkehr kostenlos mit dabei. Aber Achtung, dieses für Amsterdam sehr günstige Angebot gilt nur bei Einhaltung der „Spielregeln“: Man zieht bei der Einfahrt ins Parkhaus ein normales Ticket. Mit dem Ticket geht man zum Kassenhäuschen und erhält die Fahrkarten. Diese müssen nun für die Hin- und Rückfahrt auch benutzt und richtig Ein- bzw. Ausgecheckt sein. Vor der Ausfahrt zeigt man alle Karten wieder vor, und der Parkwächter schaltet den Sonderpreis frei. Ansonsten kann das Parken bis zu 45€/Tag kosten.
Weitere Informationen erfahrt ihr auch unter: iamsterdam.com

Nachdem wir nun mit der Metro die Stadt an den Amsterdamer Bahnhof Centraal erreicht hatten, wurde es plötzlich duster uns es hatte angefangen zu schütten. Wir flüchteten dann in die Einkaufsmeile Nieuwen-Dijk. Dort konnten wir in den Geschäften solange bummeln, bis es wieder aufgehört hatte zu regnen. Wir sind dann zuerst die Singelkracht hoch zum Begijnhof gelaufen. Das Hofje Begijnhof betritt man von der Spui aus, wo auch die Oude Lutherse Kerk („Alte lutherische Kirche“) von 1630 und das Maagdenhuis von 1784 stehen. Auf dem Platz steht das Standbild Lieverdje („Hoffnungsträger“) von Carel Kneulman.

Danach sind wir weiter über den Bloemenmarkt über die Herengracht und Keizersgracht zur Leidsegracht gelaufen. Die Leidsegracht bietet eine geschlossene Front aus unterschiedlicher Giebelhäuser aus dem Goldenen Zeitalter, dadurch ist sie auch heute noch eine der beliebtesten Wohngebiete und absolut sehenswert.

Unser Stadtrundgang führte dann entlang der Prinsengracht weiter zum Anne Frank Haus. Das Anne-Frank-Haus (niederländisch: Anne Frank Huis) ist ein Museum, das dem jüdischen Holocaust-Opfer Anne Frank gewidmet ist. Es besteht seit dem 3. Mai 1960 im Haus Prinsengracht 263–267 in Amsterdam. Wer dieses Museum besichtigen will, der sollte gleich am Morgen hin, da es sehr lange Warteschlangen gibt. Wir selbst wollten nicht stundenlang anstehen und haben daher im Cafe’t Smalle eine Pause eingelegt. Das Caféhaus gibt es bereits seit mehr als 200 Jahren und bietet auf der Terasse an der Egelantiersgracht ein romantisches Ambiente.

Nach der kurzen Pause sind wir dann noch durch das Jordaan-Viertel spatziert. Jordaan ist ein Stadtteil Amsterdams, ungefähr zwischen Nassaukade und Prinsengracht. Mit seinen kleinen Häusern war der Jordaan von altersher eine typische Arbeitergegend; aber am Ende des 20. Jahrhunderts wurde es „hip“, hier zu wohnen; die Preise schossen hoch, so dass die Miete den ursprünglichen Bewohnern zu hoch wurde.

Am späten Nachmittag haben wir dann noch das Red Light District (Rotlichtviertel) in unmittelbarer Umgebung des Nieuwmarkt besichtigt. Von dort aus sind wir über das Rembrandthaus zur Magere Brug gelaufen. Die Magere Brug („Magere Brücke“) ist eine Brücke über den Fluss Amstel im Zentrum von Amsterdam. Sie verbindet die Ufer der Amstel auf Höhe der Kerkstraat (Kirchenstraße), zwischen der Keizersgracht („Kaisergracht“) und der Prinsengracht („Prinzengracht“).

Danach ging es über einen kurzen Umweg  über die Amstel-Kerk und den Rembrandtplatz zurück zur U-Bahn.
Morgen werden wir dann Noord-Holland zwischen Harleem und Alkmaar erkunden.

Hier noch ein paar Bilder von Heute:

Weitere Bilder findet ihr auf Facebook hier: http://www.facebook.com/media/set/?set=a.169526623109706.44776.138326906229678

 


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