Zeit ist Geld oder: wie clevere Automatisierungslösungen zum schnelleren Verpacken beitragen können

Gerade im Versandbereich ist Zeit kostbar und es muss schnell gehen. Denn die Ansprüche an die interne Logistik sind hoch und der Paketausstoß steigt. Man stelle sich nur vor, wie viele Pakete täglich von Online-Shops versendet werden… Aber auch im „normalen“ Verpackungsbereich ist Schnelligkeit angesagt. Zugleich müssen die Produkte aber auch sicher verpackt sein, damit es nicht zu Beschädigungen kommt. Oft kann Verpacken „per Hand“ da schon zu langsam sein.

Automatisierungslösungen und clevere Maschinenintegrationen können hier für eine erhebliche Effizienzstiegerung sorgen. Dabei gibt es viele Ansatzpunkte und Lösungsmögichkeiten, ganz nach den individuellen Gegebenheiten vor Ort und den Anforderungen an die Verpackung.

Hier ein paar Beispiele:

  • Produkte unterschiedlicher Größe und Form lassen sich innerhalb nur weniger Augenblicke auch im chaotischen Wechsel ganz einfach mit einem twistpac-System verpacken. Bei dieser Lösung wird das Produkt auf ein Wellpapp-Tray gelegt und von einer Maschine automatisch mit einer elastischen Folie umwickelt. Dabei entsteht eine optimale Schutzverpackung auch für empfindliche Produkte- und das in nur 15 Sekunden.

Wie schnell eine Verpackung mit twistpac entsteht sieht man hier:

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  • Auch mit Papier lässt sich polstern und schützen und eine Integration einer Papier-Polstermaschine kann eine erhebliche Arbeitserleichterung darstellen. Verschiedene Maschinen-Modi sorgen z.B. dafür, dass ein Polster nachproduziert wird, sobald eines entnommen wurde, oder dass automatisch eine bestimmte Anzahl an Papierpolstern produziert wird. Auch hier gibt es kleine, handliche Lösungen als „Table-Top“-Maschinen und große, hallenfüllende Integrationen. Ganz nach Ihrer Anforderung.

  • Geht es rein um das Füllen von Hohlräumen, bieten sich integrierte Luftbeutel- oder Papier-Füllsysteme an. Solche Maschinen produzieren das Verpackungsmaterial just-in-time am Arbeitsplatz und zugleich direkt in den Karton. So müssen keine Vorratsbehälter mit Füllmaterial bereitgehalten werden und es geht keine wertvolle Zeit durch das Auffüllen dieser Vorratsbehälter verloren. Auch hier gibt es unterschiedlichste Lösungen von Integrationen für zentrale Packstationen bis hin zu leistungsfähigen Systemen für dezentrale Packplätze.
  • Noch weiter automatisiert sind sogenannte Automatic Delivery Systeme (ADS), die sicherstellen, dass jeder Packplatz stets mit ausreichend Luftbeutel-Füllmaterial versorgt ist. Der Vorteil: Der Packer muss sich zu keiner Zeit über das Verpackungsmaterial Gedanken machen, da das System dafür sorgt, dass immer ausreichend davon vorhanden ist. Eine Bereitstellung des Materials macht das Verpacken ergonomisch, einfach und v.a. schnell. Mehr hierzu siehe auch hier.
  • Ebenfalls automatisch funktioniert bei den Papier-Füllsystemen eine AccuFill-Anlage. Diese errechnet den zu füllenden Hohlraum im Karton und gibt die exakte Menge an Papier direkt in den Karton ab. Ist dann auch noch ein Kartonverschließer angeschlossen, funktioniert das Verpacken besonders schnell und einfach, wie man hier sieht:

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Durch eine intelligente Integration einer automatischen Lösung werden zudem die Arbeitsabläufe optimiert und die Arbeitsergonomie verbessert, was wiederum zu einer höheren Effizienz beim Verpacken führt.

Eines sollte dabei beachtet werden: welches System schlussendlich am effizientesten ist und sich am besten eignet, ist immer ganz von der individuellen Ausgangslage und den jeweiligen Anforderungen abhängig. Dies sollte stets von einem Verpackungsexperten genau analysiert und bewertet werden.

Weitere interessante Artikel gibt es übrigens auf dem Verpackungsblog unter http://www.verpackungsblog.com/ oder auf der Homepage von PACK 2000.

 


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