Türkei Urlaub – Tag 10

Heute war leider unser letzter Urlaubstag hier in Side. Diesen nutzten wir nochmal für einen Ausflug in die antike Stadt Perge und zum antiken Theater nach Aspendos.

Den Morgen verbrachten wir zuerst in Perge. Perge liegt ca. 14 Kilometer landeinwärts von der Südküste der Türkei und 16 Kilometer nordöstlich von Antalya. Sie war neben Side die wichtigste Stadt in Pamphylien. Die noch stehenden Ruinen geben bis heute einen guten Eindruck von einer Stadtanlage der späthellenistisch-römischen Zeit.

Nach 2 Stunden Aufenthalt in Perge, wo nach uns dann die Russen mit mindestens 8 Bussen hingekarrt wurden, sind wir mit dem Bus weiter zu den Kursunlu-Wasserfällen gefahren. Die Kursunlu-Wasserfälle sind ein kleiner Geheimtip für alle die neben antiken Theatern und Tempeln auch die Natur genießen wollen. Hier findet man verschiedene Waserfälle, verteilt über mehrere Ebenen. Die größten Wasserfälle befinden sich allerdings im oberen Bereich.

Nach der Mittagspause ging es dann weiter nach Aspendos. Aspendos wurde durch das Theater eine Kulturstadt.Das an einem kleinen Hügel gebaute Theater wurde durch den Sohn des Theodor aus Aspendos den Zenon gebaut und hat eine Kapazität für 15.000 Zuschauer. Die Besonderheit ist die vollkommene Akustik. Das Theater wurde in der Seldschuken Zeit als Karawanserei benutzt. Der Cavea Bereich des Theaters ist als Halbkreis geplant. Der obere Cavea ist mit 59 Säulen umgeben. Hier waren an beiden Eingängen private Logis für die Kaiserfamilie und für die Nonnen. Die Sitzreihen ab dem Orchester waren für die Senatoren, die Richter und fremde Gesandte. Die zweite Reihe war für die Persönlichkeiten der Stadt. Die Frauen saßen meistens in den oberen Reihen, in dem Bereich unter der Galerie. Die restlichen Bereiche waren für die Bevölkerung offen. Die Bühne ist der auffälligste Teil des Theaters. In dem unteren Geschoss, der aus Konglemara Blöken in zwei Etagen gebaute Fassade, haben die unteren Etagen fünf Türen, wo die Schauspieler auf der Bühne kommen. Die kleinen Türen in Orchesterhöhe sind Tunnel für die wilden Tiere. In der oberen Etage, mit Säulen in der Mitte, ist in ein Dreieck Diadem ein Relief der Gründer des Theaters, Weingott Dionysos, gearbeitet.

Zum Schluß besichtigten wir noch die Eurymedonbrücke. Die Eurymedonbrücke (Belkis Brücke) war eine neunbögige Brücke aus römischer Zeit über den Eurymedon (Köprüçay) bei Aspendos in Pamphylien in der heutigen Türkei. Auf den Fundamenten des antiken Bauwerks ruht heute die Köprüpazar Köprüsü, eine seldschukische Spitzbogenbrücke mit römischen Spolien, die – den römischen Pfeilerresten im Flussbett folgend – einen markanten Versprung in der Mitte aufweist.

Danach ging es für uns zurück ins Hotel, wo wir unseren letzten Sonnenuntergang noch genießen durften. Morgen gehts leider wieder zurück nach Deutschland.

Hier ein paar Bilder von Heute:


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