Falltest: damit Ihre Pakete sicher ankommen

Abbildung der Durchführung eines FalltestsBeim Transport von Produkten sind diese vielfältigen Belastungen ausgesetzt, z.B. Stößen oder Fällen. Je nach Empfindlichkeit des Produktes kann es hierbei zu Beschädigungen des Produktes kommen. Eine Schutzverpackung hat die Aufgabe, die Belastungen am Produkt zu reduzieren, so dass dieses nicht beschädigt wird.

Um sicher zu gehen, dass eine Schutzverpackung auch tatsächlich ihre Aufgabe erfüllt, bieten sich verschiedene Testverfahren an, zu denen auch der Falltest gehört. Solche Tests werden durchgeführt, bevor eine Verpackung in Serie geht und Produkte damit versendet werden, um ggf. noch Änderungen am Verpackungsdesign durchführen zu können.

Wichtig dafür ist die Empfindlichkeit des Produktes. Als Maß hierfür dient der sog. „G-Wert“, der ein Vielfaches der einfachen Erdbeschleunigung g darstellt. Dabei gilt: je höher der G-Wert, desto unempfindlicher ist das Produkt. Ein Motor z.B. „verträgt“ mehr als 110 G, eine Festplatte maximal 60 G.

Bei Fallprüfungen werden nun Ereignisse simuliert, die beim Transport auftreten können. Solche Tests sind vom Deutschen Institut für Normung in der DIN Norm 22 248 festgeschrieben. Diese beschreibt das Verfahren zur Durchführung einer vertikalten Stoßprüfung von versandfertigen Packstücken durch freien Fall.

Dabei wird das verpackte Produkt über einer starren, ebenen Fläche angehoben und aus einer vordefinierten Höhe, die vom Produktgewicht abhängig ist, frei fallengelassen. Die definierten Fallhöhen lassen sich Abb. 1 entnehmen:

Übersicht der Fallhöhen beim Falltest in Abhängigkeit vom Produktgewicht

Auch die Prüfreihenfolge ist von der Norm definiert. Dabei werden insgesamt 10 Fälle auf unterschiedliche Flächen, Ecken und Kanten des Packstücks vorgeschrieben. Bei quaderförmigen Packstücken sind diese wie folgt definiert:

Abbildung: Flächen eines quaderförmigen Packstücks bei Durchführung eines FalltestsDie von den Flächen gebildeten Kanten werden mit den Zahlen der beiden Flächen, die sie umgeben, benannt. Also z.B. 2-5 für die Kante zwischen Fläche 2 und 5. Das Gleiche gilt für Ecken, so dass Ecke 2-3-5 von eben jenen drei Flächen gebildet wird.

Vorgeschrieben sind nun folgende Fälle:
1 Eckenfall:  2-3-5
3 Kantenfälle:  2-5, 3-5 und 2-3
6 Flächenfälle: 5,6,2,4,1,3

Je nach Anforderung wird anschließend lediglich eine Sichtprüfung durchgeführt oder aber bei der Messung ein Messaufnehmer am Produkt befestigt und der G-Wert gemessen.

Im ersten Fall wird das Produkt nach Durchführung der Teststrecke optisch auf Beschädigungen hin untersucht, was bei manchen Produkten bereits ausreichend ist.

Bei anderen, z.B. elektronischen, Produkten, denen man eine Beschädigung nicht unbedingt ansehen muss, wird der G-Wert beim Aufprall des Produkts gemessen. Je nach Empfindlichkeit des Produktes „verträgt“ dieses einen entsprechenden G-Wert. Ein Computer beispielsweise verträgt einen G-Wert von maximal etwa 60 G. Werden beim Falltest diese Werte nun unterschritten, gilt der Falltest als bestanden.

Wie der Test abläuft, zeigt folgendes Video:

[tube]7eT1ESqGbVA[/tube]

Ein Beispiel, das den Wert der Verpackung beim Transport verdeutlicht:

Beim Fall eines 11 kg schweren Computers aus 60 cm Höhe wurden ohne schützende Verpackung beispielsweise 500 G gemessen. Mit einer polsternden Schutzverpackung wird der Aufprall „abgefedert“, so dass nur noch 56 G auf das Gerät einwirken, was im „verträglichen“ Bereich liegt und das Gerät nicht beschädigt wird.

Weitere Informationen findet ihr unter www.pack2000-antalis.de bzw. www.antalis-verpackungen.de

 

Hotel Cape Nidhra – Hua Hin (Thailand)

Aus unserem Thailand Urlaub bin ich euch noch unser Hotel aus Hua Hin schuldig.
Wir übernachteten im Hotel Cape Nidhra. Das Hotel liegt eigentlich sehr zentral in Hua Hin. Man ist zu Fuß in etwa 5 Minuten am Centara Hotel, wo von dort aus der ganze Trubel beginnt. Desweiteren gelangt man auch in nur 5 Minuten zum Hua Hin Market Village Einkaufszentrum und in 15 Minuten zum Bahnhof. Gegenüber dem Hotel befindet sich der Hua Hin Grand Night Market. Auf diesem Nachtmarkt kann man übrigens gut und günstig essen da dieser eher auf die einheimische Bevölkerung ausgelegt ist.

Das Cape Nidhra ist sehr Modern und Stylisch gebaut. Es ist ein nicht zu großes Hotel da es nur 59 Suiten besitzt. Dadurch wirkt es noch sehr Persönlich im Gegensatz zu den großen Hotelbauten des Centara oder Hilton. Die Anlage ist sehr gepflegt und es gibt ausgesprochen höfliches und freundliches Hotel-Personal.

Das Restaurant und auch die Bar entsprechen dem Design und Wohlfühlfaktor. Da das Hotel anscheinend im Oktober noch nicht komplett ausgebucht war, waren das Restaurant sowie die Bar entsprechend auch nicht gut besucht. Das Hotel Cape Nidhra bietet nur Frückstück an, die weiteren Mahlzeiten müssen selber bezahlt werden und sind entsprechend dem Hotelstandard auch recht teuer (ab 10€/pro Person). Einmal die Woche wird ein BBQ-Buffet angeboten. Dies ist jedoch mit 990 Baht ebenfalls recht teuer.

Wir hatten eine Deluxe Sky Pool Suite gebucht und glücklicherweise ein Zimmer im 4ten und letzten Haus bekommen. Wer das Hotel zum ersten mal besucht und so wie wir ruhe haben möchte, der sollte unbedingt darauf achten das man ein Zimmer mit einer 3 oder 4 beginnend bekommt. In den ersten zwei Häusern hört man noch den Lärm von der Straße. Unser Zimmer war sehr luxuriös eingerichtet. Neben einem Pool mit Zugang zur Dusche, einer riesigen Regendusche und Badewanne gab es außerdem einen riesigen Fernseher und eine Hifi Anlage mit iPod Dockingstation. Unser Zimmer wurde mehrmals am Tag gereinigt was sehr zur Sauberkeit beitrug. Was uns sehr wichtig war, dass wir unsere Ruhe haben wollten. Wir hörten tagsüber wie nachts keine laute unserer Zimmernachbarn!

Wir empfehlen das Cape Nidhra jedem, der unbedingt mal ruhe haben und ein bisschen Luxus genießen möchte.

Hotelmerkmale:

Hotelsterne: 5
Preis: ab 60€ pro Person
Parkplatz: 0€ für das Parkhaus
Frühstück: 0€
Internet: kostenlos, auch für mehrere Endgeräte!
Zimmer Ausstattung: Minibar, Wasserkocher mit Kaffe und Tee, Flachbildfernseher mit DW-TV, iPod Musikanlage, Eigener Pool, Regendusche, Badewanne, WLAN, Doppelwaschbecken
Hotel Ausstattung: Bibliothek ua. mit täglicher Süddeutschen Zeitung und natürlich deutschen Büchern, Fitnessraum, Salzwasserpool, Restaurant, Bar, SPA-Bereich
Freundlichkeit: 1
Sauberkeit: 1

Hier ein paar Bilder vom Hotel:

Windows 8 Enterprise – Windows Aktivierung schlägt fehl (DNS-Name ist nicht vorhanden)

Beim Einsatz der Windows 8 Enterprise Version kann es vorkommen, dass bei der Aktivierung folgende Fehlermeldung kommt:

Fehlercode: 0x8007232B
Fehlerbeschreibung: Der DNS-Name ist nicht vorhanden

Dieses Problem tritt nur bei Volumenlizenzen bzw. bei Enterprise Versionen auf. Man löst dieses Problem folgend:

  • Man muss als Administrator die Eingabeaufforderung (DOS-Konsole) ausführen.
    Bei Windows 8 installiert man am besten ein „Classic Start Menü“. Die kann man am besten hier herunterladen: http://classicshell.sourceforge.net/
  • Danach gebt ihr folgenden Befehl ein: slmgr -ipk xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx
    Die xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx ersetzt ihr durch euren MAK-Produkt Key.

Danach startet die Windows Aktivierung ohne Fehlermeldung und es erscheint die Meldung: Der Produkt Key wurde erfolgreich installiert.

Sharepoint 2013 Foundation & Server – Standalone Installation schlägt fehl wegen SDDL String-Fehler

Seit kurzem gibt es die neue Version vom Microsoft Office Sharepoint Server. Ein Grund für mich einen ersten Blick auf die neuen Features und Funktionen zu werfen. Als Testinstallation habe ich lediglich eine Standalone-Installation ausgewählt. Was ich bisher allerdings noch nicht wusste, ist dass es bei der Standalone-Installation vom Sharepoint 2013 einen bekannten Fehler gibt. Bei der Ausführung des Konfigurations-Assistenten gibt es bei Punkt 8 „Beispieldaten werden erstellt“ folgenden Fehler:

„Fehler beim Erstellen von Beispieldaten“ Eine Ausnahme vom Typ ‚System.ArgumentException‘ wurde ausgelöst. Weitere Ausnahmeinformationen: Die SDDL-Zeichenfolge enthält eine ungültige Sicherheits-ID oder eine Sicherheits-ID, die nicht übersetzt werden kann. Parametername: sddlForm.

Nach einer etwas längeren Internetrecherche bin ich auf ein Problem mit dem Search Server und folgendem Lösungsweg gestoßen:

  • Zuerst muss ein neuer Benutzer im Windows angelegt werden, der für den Suchdienst zuständig ist. Nennen wir ihn mal „searchuser“ Diesen fügt ihr dann noch der Windowsgruppe „WSS_ADMIN_WPG“ hinzu.
  • Dann müssen wir in der Registry mit RegEdit auf den Ordner „HKLMSOFTWAREMicrosoftShared ToolsWeb Server Extensions15.0SecureFarmAdmin” volle Berechtigungen für den „searchuser“ vergeben.
  • Danach führt ihr in der Sharepoint 2013 Verwaltungsshell folgende Powershell-Befehle aus:
  1. $SearchServ = Get-Credential searchuser
  2. New-SPManagedAccount -Credential $SearchServ
  • Beim ersten Befehl erscheint ein Anmeldefenster bei dem man sich mit den Benutzerdaten vom „searchuser“ anmelden muss.
  • Als nächstes müssen wir für das mit „Analytics“ beginnende Verzeichnis noch ein paar Rechte vergeben. Beim Sharepoint 2013 Server findet ihr dieses Verzeichnis unter „C:Program FilesMicrosoft Office Servers15.0DataOffice Server“ bzw. für Sharepoint 2013 Foundation unter „C:Program FilesWindows Sharepoint Services15.0DataOffice Server“ Hierzu gehen wir in die „Erweiterte Freigabe“ und fügen dort unseren „searchuser“ sowie die Gruppe „WSS_ADMIN_WPG“ mit Vollzugriff hinzu.
  • Nun kann der „searchuser“ in der Zentraladministration dem „Windows-Dienst – Sharepoint Server-Suche“ hinzugefügt werden. Geht hierzu in die Sharepoint 2013 Zentraladministration und klickt dort links auf den Punkt „Sicherheit“, dann auf „Dienstkonten konfigurieren“ und wählt dort „searchuser“ aus.
  • Danach läuft der „Konfigurations-Assistent für Sharepoint-Produkte“ fehlerfrei durch.

 

Werbetracking (Ad-tracking) auf dem iPhone und iPad unter iOS6 deaktivieren

Apple versprach mit seinem neuen Betriebssystem iOS6 einen besseren Datenschutz. Dies wurde auch bei den Einstellungen für die Apps gut umgesetzt, jedoch wurde verschwiegen, dass ein Ad-Tracking namens IFA (Identifier For Advertisers) dazugekommen ist. Dieses Tool ermöglicht Werbetreibenden, den Nutzer sehr genau zu verfolgen, wobei die Daten angeblich anonym übermittelt werden. IFA ist standardmäßig aktiviert, kann jedoch auch deaktiviert werden.

Um das Ad-Tracking zu deaktivieren geht ihr auf eurem iPhone bzw. iPad folgend vor:

Klickt auf Einstellungen, dann auf Allgemein und Info.

  

Unter Info findet ihr dann ganz unten den Punkt „Werbung“. Dort aktiviert ihr den Schalter für „Ad-Tracking beschränken“. Danach hat die Spionage von diesen Verbrechern ein Ende 🙂